FREIHEIT !

BRÜDERLICHKEIT !

DIE GESELLSCHAFTLICHE rEVOLUTION

IM 21. JAHRHUNDERT

GLEICHHEIT !

FGB ist ein Buch. Vor allem ist es aber ein Gesellschaftsprojekt – ein Projekt, das mit FGB beginnt und dem grundlegenden gesellschaftlichen Erneuerungsprozess , den unsere Welt heute dringend braucht eine Richtung gibt. Weil mehr vom Gleichen nur noch mehr vom Gleichen bringen wird – und das können wir uns nicht erlauben. Weder in unserem eigenen Interesse noch in dem der Welt, in der wir leben.

 

Ich habe in FGB nicht nur die derzeitigen wirtschaftlichen, politischen und geistigen Probleme einer kritischen Analyse unterzogen. Solche Analysen gibt es zuhauf, doch was die meisten von ihnen schuldig bleiben sind Lösungen. Oder die Lösungen, die sie vorschlagen – linke wie rechte – stammen aus der geschichtlichen Mottenkiste, in der sie besser auch bleiben.

 

Ich habe konkrete Lösungen für die akuten heutigen Probleme erarbeitet. Diese Lösungen gleichen manchen, die bereits vorgelegt wurden, ohne umgesetzt zu werden. Im Wesentlichen weichen meine Lösungsvorschläge aber klar von allem ab, was sonst zurzeit diskutiert wird. Weil sie nicht nur Symptome bekämpfen, sondern an die Wurzel der Übel gehen. Es sind grundlegende Lösungen.

 

Ich gehe dabei nicht von mir aus. Ich gehe von den Menschen aus. Ich bin überzeugt, den Punkt gefunden zu haben, wo sich in gesellschaftlicher Hinsicht die Meinungsunterschiede aufhören. Den Punkt, ab dem es keine Rolle spielt, ob man ansonsten liberal oder konservativ oder fortschrittlich oder sozial oder autoritär oder links oder rechts oder sonstwie eingestellt ist. Den Punkt, an dem sich alle Menschen – sofern sie sich und andere noch irgendwie spüren – einig sind. Dieser Punkt sind die gesellschaftlichen Grundbedürfnisse der Menschen.

 

Als Individuen haben die Menschen vielerlei Bedürfnisse – existenzielle, psychische, soziale… Der Mensch als Gesellschaftswesen, als zoon politikon, hat hingegen nur drei fundamentale Bedürfnisse:

 

  • Alle Menschen brauchen Luft, Wasser, Nahrung, Kleidung, Schlaf, ein Dach über dem Kopf… Sie wissen, dass es ein Ding der Unmöglichkeit wäre, wie Robinson Crusoe für sich selbst zu sorgen. Darum ist jede höher entwickelte Gesellschaft in irgendeiner Weise zur Arbeitsteilung gekommen. Diese Grundform der Kooperation hat sich zu allen Zeiten und überall auf der Welt am besten bewährt.
  • Zweitens haben die Menschen ein tiefverwurzeltes Bedürfnis nach Gerechtigkeit. Sie ertragen keine Verhältnisse, die nicht auf dem Gleichheitsprinzip beruhen.
  • Und drittens haben die Menschen das Bedürfnis, selbst zu entscheiden, wie sie leben wollen. Meine Überzeugungen, Werte, Vorlieben, Abneigungen, mein ganzer Lebensstil… sind allein meine Sache. So lange das niemand anderen berührt, geht das nur mich etwas an. Das will jeder frei entscheiden können.

 

FREIHEIT im geistigen Leben,

GLEICHHEIT im Rechtsleben, und

BRÜDERLICHKEIT im Wirtschaftsleben –

 

dies sind die drei Urbedürfnisse des Menschen als Gesellschaftswesen.

 

Dass sie echte gesellschaftliche Grundbedürfnisse sind merkt man an zweierlei:

 

  1. daran, dass überall, wo die Menschen über ihre Lebensverhältnisse selbst entscheiden können sie diese drei auch durchgesetzt haben: Religionsfreiheit, Gedankenfreiheit, Redefreiheit, Kunstfreiheit, Pressefreiheit, Forschungsfreiheit… sind die Säulen eines liberalen, pluralistischen Geisteslebens; das Rechtsleben beruht auf dem Gleichheitsprinzip und der Staat auf dem Prinzip der Gewaltenteilung; und überall, wo die Schwächeren nicht von den Stärkeren daran gehindert werden, sind solidarisch-wirtschaftliche Kooperationen entstanden.
  2. Hingegen kommt es immer und überall zu erheblichen gesellschaftlichen Spannungen und Konflikten, wenn diese drei Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden: wenn religiöse oder ideologische Führer den Menschen vorschreiben, was richtig bzw. falsch, gut bzw. böse ist, und wie man leben müsse; wenn auf den Staat kein Verlass mehr ist, wenn das Prinzip der Gewaltenteilung ausgehöhlt oder zerstört wird, wenn keine Steuergerechtigkeit herrscht, wenn Gesetze im Interesse bestimmter Gruppen und zum Nachteil anderer geschaffen oder gebeugt werden; und wenn der Egoismus der Stärksten verhindert, dass die anderen das Nötige zum Leben haben. Alle massiven sozialen Konflikte gehen darauf zurück, dass eines oder mehrere der gesellschaftlichen Grundbedürfnisse der Menschen missachtet werden.

 

Das Neue und Entscheidende an FGB ist zum einen dass es – soweit mir bekannt – das einzige gesellschaftliche Gesamtkonzept ist. Es gibt mehr oder weniger taugliche Reformvorschläge für das geistige oder für das politische oder für das wirtschaftliche Leben, aber kein zusammenhängendes und in sich konsistentes Gesamtkonzept. Und zum zweiten ist neu daran, dass ich niemanden zu überzeugen versuche, wie unsere Welt beschaffen sein sollte (entsprechend meinen Überzeugungen, Werthaltungen, Prioritäten…). Ich beschreibe, wie die gesellschaftlichen Verhältnisse sich aus sich heraus weiterentwickeln wollen, wenn man sie lässt – sodass die Menschen selbst entscheiden können, wie sie leben wollen.

 

FGB ist dafür der gesellschaftliche Kompass. Andere richten den Kompass so aus, wie sie das für richtig und wichtig halten. Nicht FGB. Ein Kompass, an dem nach Gutdünken herummanipuliert wird ist nutzlos. Was für den geographischen Kompass der Nordpol ist, das sind für FGB die drei gesellschaftlichen Grundbedürfnisse. Nicht ich, HpR, will entscheiden, was gut für andere ist und wo es lang gehen soll; ich will die Verhältnisse skizzieren und herbeiführen, unter denen die Menschen das selbst das tun können. Die gesellschaftliche Ohnmacht, Frustration, Wut und Spaltung muss ein Ende haben. FGB zeigt den Ausweg. Er liegt in der gesellschaftlichen Evolution. Die wachsenden ökosozialen Krisen erzwingen eine gesellschaftliche Weiterentwicklung. Sie besteht darin, dass die Menschen ihre gesellschaftlichen Grundbedürfnisse realisieren:

 

  • im geistigen Leben frei zu sein – „denn hier muss ein jeder nach seiner Fasson selig werden“;
  • gesellschaftliche Spielregeln, die für alle gleich gelten und die Gerechtigkeit und Sicherheit gewährleisten, sowie
  • im wirtschaftlichen Leben so zu kooperieren, dass das größtmögliche Wohl der größtmöglichen Zahl dabei herauskommt.

 

„Realisieren“ im doppelten Sinn des Wortes: 1. dass die Menschen sich dieser drei Grundbedürfnisse bewusst werden und 2. dass jeder sie in seinem Einflussbereich umsetzt.

 

Diese Entwicklung wird von ihrem Veränderungspotential her „revolutionär“ sein ohne irgendwas gewaltsam auf den Kopf zu stellen. Sie wird aber vieles vom Kopf auf die Füße stellen, d.h. an die Lebensrealität der drei Grundbedürfnisse anpassen. FGB wird den gesellschaftlichen Konflikten die Grundlage entziehen. Dadurch wird echter, nachhaltiger gesellschaftlicher Friede entstehen.

 

Die hier bloß angerissenen Grundideen dieses Konzeptes sind in FGB auf rd. 500 Seiten ausgeführt. Verlag hat sich noch keiner gefunden, also selbstpubliziert. Es gibt aber schon die Essenz von FGB: das Manifest…

 

https://socialkairos.wordpress.com/2019/04/19/manifest

 

…als Teil des Blogs zum Buch|Projekt FGB:

 

https://socialkairos.wordpress.com.

 

Alle drei ergänzen und erhellen sich gegenseitig.

 

 

Wenn du erkennst und spürst, dass dies der Schlüssel für unsere wichtigsten und dringendsten ökosozialen Probleme ist, dann bitte verbreite diese Ideen (Links) weiter. Von nix kommt nix. Wir haben als Gesellschaft schon viel zu viel Zeit und Kraft mit dem Gegeneinander vergeudet – mit dem Kampf von Arm gegen Reich,  von Machtlosen gegen Mächtige, Progressiven gegen Konservative, Linken gegen Rechte, Rechtgläubigen gegen Irrgläubige… Dies ist der Zeitpunkt, der „kairos“ für den Wandel, für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, für die gesellschaftliche rEvolution im 21. Jahrhundert.

 

 

Hanspeter Rosenlechner

HANSPETER ROSENLECHNER